|
Den Büstenhalter, wie er heute existiert, gibt es schon seit über hundert Jahren.
Die erste Patentanmeldung geht auf die Französin Herminie Cadolle im Jahre 1889 zurück
Die bekannteste Büstenhalter-Form ist der Bügel-BH.
Ein mit Stoff ummantelter Metallbügel in verschiedenen Cup-Größen (von A bis H) verstärkt dabei die Form und stabilisiert besonders größere Cups besser.
Besonders formend sind Dekolleté-BHs, Balkonett und Push-Up-BHs, der die Brust optisch vergrößert, Minimizer-BH, der die Brust optisch verkleinert.
Der Bandeau-BH ist meist ein BH mit Wechselträgern, der auch trägerlos getragen werden kann und bietet sich daher besonders beim Tragen unter schulterfreien Kleidern an.
Die momentan beliebteste Art ist der Multiway-BH.
Dieser bietet feste Softschalen bis E-Cup und vielseitig verstellbare Trägerlösungen – auch mittels transparenten Trägern, so dass die Trägerin variabel auch unter eng anliegender Kleidung (z. B. Neckholder Top, Hochzeitskleid oder Abendkleid) guten Halt und ein schönes Dekolleté erhält.
Weitere, besondere Formen sind BHs ohne Bügel, BH-Hemdchen, sowie spezielle Sport-BHs.
Der modisch schönste Büstenhalter nützt allerdings nichts, wenn die BH-Größe nicht korrekt bestimmt wurde
Die BH-Größe (beispielsweise „75 D“) besteht aus zwei Teilen.
Das erste Maß („75“) entspricht dem Unterbrustumfang, welcher direkt unter der Brust gemessen wird.
Für die Ermittlung der Cup-Größe (oder auch Körbchengröße genannt) ist außerdem der Brustumfang notwendig, welcher an der stärksten Stelle der Brust gemessen wird. Die Differenz zwischen Brustumfang und Unterbrustumfang ergibt die Cup-Größe. Bei der Cup-Größe D entspricht die Differenz 18 bis 20 cm, der Brustumfang beträgt im Beispiel 75 D also zwischen 93 bis 95 cm.
Die richtige Ermittlung der Maßzahlen ist notwendig, um die passende BH-Größe zu finden – frau sollte sich im Zweifelsfall dabei von einer Fachkraft im Einzelhandel helfen lassen.
So sind die Zahlenangaben in den USA in der Einheit Zoll, womit aber auch der Bestimmung der Cup-Größe eine eigene Maßtabelle zugrunde gelegt wird.
|